Am Montag, 29. Februar, hat einfach alles gestimmt: Wir hörten vier Reden auf hohem Niveau, die unterschiedlicher nicht hätten sein können: Manuel Tobler hielt seine zweite Rede zum Thema «Was macht den Unterschied?» und überzeugte durch eine klare Gliederung und freie Vortragsweise. Thomas Schanz machte uns bereits mit seinem zweideutigen Titel «Stromer sind sexy» neugierig. Sein flammendes Plädoyer für Elektroautos bleibt uns in Erinnerung, und wir sind gespannt darauf, wie die Mobilität in zehn oder zwanzig Jahren aussehen wird.

Aurelia Fischer beendete mit einer persönlichen und berührenden Rede ihr 10. Redeprojekt und erhielt die Toastmasters-Stecknadel «Competent Communicator». Rolf Bänzigers Redetitel lautete schlicht und trocken «Eigentlich». Und genau darum ging es – um das Wort «eigentlich», ein Wort-Chamäleon, ein Füllwort (oder doch nicht?), das jedem Sprachhüter sauer aufstösst. Kann man darüber 7 Minuten 30 Sekunden lang reden? Man kann. Man kann sogar die Zeit überschreiten, was Rolf um 12 Sekunden «gelang». Seine Rede hatte es aber in sich: humorvoll, strukturiert, informativ.

Die Bewerter gaben differenziertes und konstruktives Feedback – so, wie wir es vor zwei Wochen in Christian Eggenbergers Workshop gelernt hatten. Simons Bewertungsrede wurde als die beste des Abends beurteilt, und Christian Baer schwang mit seiner humorvollen und strukturierten Stegreifrede obenaus.

Die Sieger des Abends:

Aurelia Fischer: beste vorbereitete Rede
Simon Epprecht: beste Bewertungsrede
Christian Baer: beste Stegreifrede

Herzlichen Glückwunsch!

Wir sehen uns am 14. März zum Clubwettbewerb! Allen Rednerinnen und Rednern wünschen wir viel Erfolg!

Wenn Stromer eigentlich sexy sind …