Gäste sind das Salz in der Suppe, und erst recht die Basis für eine laufende Erneuerung des Mitgliederstammes des Rhetorik-Clubs. Stellt euch vor: Einer der beiden Gäste stiess ganz zufällig in einer Winterthurer Tages-Zeitung beim Malen ihrer Wohnung auf unsere Aktivitäten – und genoss sichtlich ihren Stegreifauftritt sowie die heitere und lernorientierte Stimmung dieses ersten Abend im RCW.

Die Energie sei heute etwas tief gewesen, meinte die Gesamtbewertende Barbara. Und doch erfreuten wir uns vierer besonders sorgfältig vorbereiteter Reden. Eldar sprach zu „Symbiose, oder vom Fressen und Gefressen-Werden“, Angelika präsentierte sich mit ihrer Eisbrecher-Rede „Weg zum Digitalen“, Gregor tauchte in die Niederungen politischen Wahlkampfes im östlichen Nachbarland mit „Richie“ (oder, wie Eva später sinnreich ergänzte „Mörtel“) und Manuel plädierte für einen „Zweiten Frühling“, insbesondere für Möbel und Alltagsgegenstände. Rolf gelang es, die Toastmasters mit seiner besonderen Stegreif-Idee zu animieren. So hatten die Kandidaten selber das Buch „Tagesrationen“ aufzuschlagen und zum jeweiligen Titel Stellung zu nehmen.

Ein Abend mit vielen philosophischen und persönlichen Fussnoten, animierend und zum Nachdenken verführend. Der Schlummertrunk im Paddy O’Brien war echt verdient.

Die Siegerinnen des Abends:

Beste Rede: Angelika
Beste Stegreifrede und beste Bewertungsrede: Eva

Christian Eggenberger, VP PR, ACS ALB

Klein, aber fein: Lebendiger Club-Abend im RCW