Verschnupft zu Hause, und doch dabei! – Clubabend vom 27.10.25
Einer der vielen Pluspunkte beim Rhetorik-Club Winterthur: Man verpasst keinen Clubabend – egal, wo man gerade steckt.
Dank Zoom ist eine Teilnahme auch online möglich. Das heißt: Wer erkältet ist, bleibt verantwortungsvoll zu Hause – aber trotzdem mitten im Geschehen. Und manchmal ist man eben auch unterwegs, so wie ich diesmal – auf der Rückreise von einer Beerdigung, aber dennoch beim Clubabend dabei.
Diese hybride Form hat gleich mehrere Vorteile:
>>> Wer online teilnimmt, kann üben, wie man auf dem Bildschirm wirkt – Mimik, Stimme, Blickkontakt. Die Rede wird aufgenommen und einem zugeschickt, sodass man später genau sehen kann, wie man online rüberkommt.
So habe ich zum Beispiel erst dadurch gelernt, dass man beim Laptop nicht in die eingebaute Kamera schauen sollte, sondern in die Mitte des Bildschirms. Denn wenn man direkt in die Kamera blickt, sieht es im Video so aus, als würde man über die Zuhörenden hinwegschauen – ein kleiner, aber lehrreicher Aha-Moment.
>>> Wer vor Ort ist, kann in der Rolle als Zoommaster üben, wie man eine Zoom-Konferenz einrichtet und betreut – eine Fähigkeit, die heute im Berufsleben fast so wichtig ist wie eine gute Präsentation selbst.
So trainieren wir im Club nicht nur freie Rede und Körpersprache, sondern auch digitale Präsenz – das Zusammenspiel von Technik, Stimme und Persönlichkeit. Und ganz ehrlich: Selbst mit Taschentuch in der Hand lässt sich noch prima an seiner Online-Wirkung feilen.
Beim Rhetorik-Club Winterthur sind alle willkommen – ob vor Ort oder online. Hauptsache, die Freude am Sprechen ist dabei.

Beste Rede: Daniela
Beste Stegreifrede: Ramon
Beste Bewertungsrede: Jean-Pierre