Fünf Gäste, zwei neue Mitglieder und viele ungewöhnliche Berufe – Clubabend vom 08.06.26


Am Clubabend vom 8. Juni durften wir im Rhetorikclub Winterthur gleich fünf Gäste begrüssen. Besonders gefreut hat uns, dass sich Michael und Jürg nach ihrem dritten Abend als Gast entschieden haben, unserem Club beizutreten. Herzlich willkommen – wir freuen uns auf viele gemeinsame Clubabende!

Ein Höhepunkt des Abends war die Eisbrecherrede von Sandra. Sie gewährte uns spannende Einblicke in ihre Arbeit als Projektleiterin für barrierefreie Webseiten. Eindrücklich schilderte sie, weshalb digitale Zugänglichkeit für blinde und sehbehinderte Menschen wichtig ist und wie künstliche Intelligenz künftig dabei helfen kann, Webseiten noch inklusiver zu gestalten. Ein Thema, das viele von uns zum Nachdenken anregte.

Für viel Kreativität und Gelächter sorgte anschliessend der von Anton humorvoll moderierte Stegreifredenteil. Die Aufgabe bestand darin, spontan einen Monolog oder Dialog aus der Sicht eines bestimmten Berufs zu gestalten. So kamen unter anderem ein Leuchtturmwärter, ein Tatortreiniger, ein Bestatter, ein Lehrer, ein Polizist, ein Parfümeur, eine Depiladora (Enthaarungsspezialistin) und ein Mitarbeiter der Müllabfuhr zu Wort.

Dabei erinnerte Anton uns daran, bei der Darstellung von Berufen bewusst auf Klischees und stereotype Vorstellungen zu verzichten. Gerade diese Herausforderung machte die Aufgabe besonders spannend und führte zu originellen, respektvollen und oft sehr humorvollen Beiträgen.

Von Sandras Ausführungen zur digitalen Zugänglichkeit über die Einladung, Berufe und Menschen nicht vorschnell in Schubladen zu stecken, bis hin zur Freude über zwei neue Mitglieder zog sich ein gemeinsamer Gedanke durch den Abend: Menschen einzubeziehen und miteinander in Verbindung zu treten. Ein schöner Ausdruck unseres Jahresmottos „Zusammen zum Ziel – durch Sprache berühren“.


Beste Rede: Sandra

Beste Stegreifrede: Andreas
Beste Bewertungsrede: Irina

 

Ein Bericht von Thomas.